AKTUELLE BEITRÄGE

Unterwegs im Landkreis Bautzen …

SCHRITT FÜR SCHRITT

Was mich jetzt in die Politik treibt …

persönliche Daten:

Roland Ermer
Geburtsdatum: 29.05.1964
Geburtsort: Wittichenau
verheiratet, 3 erwachsene Kinder

Berufliche Entwicklung
1980 – Bäckerlehre
1982 – Abschluss Facharbeiter
1984 – Meisterstudium
1985 – Abschluss als Bäckermeister
1985 – 18 Monate Grundwehrdienst
1988 – selbstständiger Bäckermeister

„Für die Arbeitsplätze von morgen ist es von großer Bedeutung, dem Thema „Unternehmensnachfolge“ eine starke Bedeutung zu geben und so die Arbeitsplätze langfristig zu sichern.“

Willst Du Geld verdienen? Willst Du Macht? Willst Du nicht mehr arbeiten? Das sind einige der Fragen, die mir häufig gestellt wurden, als ich meine Bereitschaft zur Kandidatur als Bundestagsabgeordneter öffentlich gemacht habe. Meine Gründe lassen sich in zwei Begriffe zusammenfassen: Sich engagieren und etwas verändern.

Seitdem ich in die Fußstapfen meines Vaters getreten bin, habe ich viel Zeit der Familienbäckerei gewidmet. Ich blicke auf harte, jedoch sehr glückliche Jahre zurück und bin stolz, das Familienunternehmen auf einen soliden Stand gebracht zu haben. Wir sind heute finanziell unabhängig. Bereits früh wurde mir klar, dass ich nicht nur für mich kämpfen will. So begann ich 1989 als Obermeister der Bäcker im Kreis Hoyerswerda meine Ehrenamtstätigkeit. Jetzt als Landesobermeister und Handwerkstags-Präsident von Sachsen, sowie als Aufsichtsrat der Bäcker Einkaufsgenossenschaft und anderer Unternehmen, befasse ich mich intensiv mit wirtschaftlichen und sozialen Themen. Die Mitarbeit in Sportverein und Kirchenvorstand ist eine Bereicherung für mich.

Ich fühle mich reif, meine Erfahrung als selbstständiger Handwerker in den Bundestag einzubringen. Ich will keine Revolution, aber durchaus mein Verständnis der Politik umsetzen: bodenständig, kreativ, ehrlich, nah an den Menschen.

AUS ÜBERZEUGUNG

Woran ich glaube, heute und morgen …

ehrenamtliche Tätigkeiten
  • Landesobermeister der Bäcker Sachsen
  • Präsident des Sächsischen Handwerkstages (bis Juni 2021)
  • Obermeister Berufsgruppe Bäcker Hoyerswerda
  • Arbeitgebervertreter IKK
  • stellv. Verwaltungsrat SAB
  • Vizepräsident „Sächsischer Schützenbund“
  • Aufsichtsratsvorsitzender BÄKO Ost e.G.
  • stellv. Kreishandwerksmeister Bautzen
  • Mitglied Rundfunkrat MDR
  • Kirchenvorstand Wittichenau

” … die ich nicht missen möchte, weil sie mich mit wunderbaren und engagierten Menschen zusammenbringen”

„Die Füße schön auf dem Boden lassen“ hat mir mein Vater immer geraten. Ich bin ihm dafür heute noch sehr dankbar. Auch wirtschaftlicher Erfolg hat meine Einstellung nicht verändert. Als ehemaliger Sächsischer Handwerkstags-Präsident habe ich noch immer Respekt vor dem Handwerk und vor wertschöpfender Arbeit. Abheben ist einfach nicht mein Ding – es sich im politischen System gemütlich machen auch nicht. Persönlich bin ich übrigens für eine Begrenzung der Amtszeiten von Spitzenämtern. Ich weiß, dass Bescheidenheit und Bodenständigkeit keine Fehler sind.

Als Schüler träumte ich von einer Zukunft als Maschinenbau-Ingenieur. Aus einer katholischen Handwerksfamilie heraus war das nicht so ohne Weiteres möglich. Mein Traum zerplatzte. Nach dem Abschluss der 10. Klasse mit Prädikat-Auszeichnung habe ich aus freiem Entschluss die Bäckerlehre begonnen. Wenige Jahre später musste ich mich der Staatsgewalt beugen. Gegen meine Überzeugung trat ich den Wehrdienst an, unter der Androhung, die Selbständigeit meiner Eltern wäre ansonsten in Gefahr. Seitdem reagiere ich allergisch auf staatliche Bevormundung. Ich stehe für die soziale Marktwirtschaft, die nur Rahmenbedingungen stellt und private Verantwortung zulässt bzw. fördert.

„Wer, wenn nicht wir selbst, können durch persönliches Engagement unsere Heimat noch ein bisschen besser machen?“

WAS MIR WICHTIG IST

Mein treuer Kompass im Leben …

feste Prinzipien

Neue Ziele entdecken oder einfach nur so losfahren – Hauptsache der Tag bringt neue Begegnungen, vielleicht neue Erkenntnisse und fast nebenbei auch frische Ideen. Ich brauche die Bewegung, nicht zwingend die hohe Geschwindigkeit. Sicher ankommen ist mir wichtig. Das Unterwegssein hilft mir, zur Ruhe zu kommen und meine Gedanken zu sortieren. Ich schöpfe aus der gespürten Nähe zur Natur viel Kraft, Ausdauer und Mut. Ich bin sicher, dass unser Land Politiker braucht, die ruhig, ausgeglichen und besonnen denken, aus tiefer Überzeugung handeln und ihre Grundeinstellung nicht von Umfragen abhängig machen!

Ich glaube an die Familie. Ich gebe zu, davon ein eher traditionelles Bild in mir zu tragen. Aus diesem Grund bleibe ich der Gleichstellung der so genannten Homo-Ehe mit der „klassischen“ Ehe eher skeptisch gegenüber, auch wenn ich eine gleichgeschlechtliche Beziehung akzeptiere.

Ich glaube an Gott. Die Religion ist mir Anker und Orientierung. Die christlichen Werte bestimmen durchaus mein Handeln. Die Arbeit bildet eine der wichtigsten Säulen unserer Gesellschaft. Ich habe es selbst erlebt. Für mich, meine Angestellten und meine Familie. Ich glaube an die Gerechtigkeit im Arbeitsleben: faire Bezahlung für gute Arbeit. Das sage ich ausdrücklich als langjähriger Arbeitgeber.

Ich hätte nichts gegen einen zeitlich überschaubaren Wehrdienst bzw. Zivildienst. Ich glaube an die Kraft des bürgerschaftlichen Engagements, um unsere Gesellschaft zu beschützen und besser zu machen. Und wenn Sie mich fragen, was ich unter guter Arbeit als Bundes-tagsabgeordneter verstehe, würde ich gerne einige Eigenschaften herausstellen, die ich aus dem Bäckerberuf gelernt habe: Selbstdisziplin, Fleiß, Offenheit, Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit.

Neue Projekte müssen aufgebaut werden. Wir leben in einer wunderbaren Region mit sauberer Luft, viel Kultur, guten Schulen und liebenswerten Traditionen. Allerdings verändern sich die Rahmenbedingungen erheblich. Ob zu DDR-Zeiten oder auch nach der Wende, die Region hat maßgeblich von der Energiepolitik, insbesondere durch die Braunkohle, profitiert. Bis heute war die intensive Nutzung der Kohle im Sinne des nationalen Interesses. In der Zukunft wird sie diese Rolle nicht mehr übernehmen können.

Schon jetzt sinken die Arbeitsplatzzahlen rund um den Kohleabbau. Dieser Trend wird weitergehen. Um die Region attraktiv zu halten, muss uns daher der Strukturwandel gelingen. Neue Projekte müssen aufgebaut werden. Dass Mercedes fünfhundert Millionen Euro in eine neue Batteriefabrik in Kamenz investiert hat, ist ein wichtiges Signal für alle, die an unsere Region glauben. Auch die Elektromobilität hat in der Tat das Potenzial, unserer Region neue Wachstumsimpulse zu geben, ohne den Verbrennungsmotor ab 2030 zu verbieten. Voraussetzung ist, dass die Rahmenbedingungen stimmen: Hierfür muss die Verkehrsinfrastruktur (S-Bahnanbindung, Elektrifizierung des Schienennetzes, Autobahnausbau, B178 und andere) weiter modernisiert werden, damit die Erreichbarkeit des ländlichen Raumes weiter verbessert werden kann. Die Lausitz hat in der Vergangenheit ihren Beitrag zum Wohlstand Deutschlands durch die Fokussierung auf die Energiegewinnung geleistet. Daher muss deren Entwicklung heute als eine Bundesaufgabe, möglicherweise im Rahmen einer Sonderplanungsregion, verstanden werden. Dabei könnten unsere Hochschulen über Forschungsarbeiten diesen Prozess begleiten und unterstützen. 

“Ich werde mich dafür stark machen!”

Es kann vernünftigerweise kein anderes Ziel geben, als eine erhöhte Förderung der Familien anzustreben.
Viel zu oft wird die Familienpolitik auf Einzelthemen wie beispielsweise die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, das Ehegattensplitting oder Elternzeitregelungen reduziert. Die Familie ist die tragende Säule unserer Gesellschaft. Deshalb erstreckt sich die Familienpolitik auf alle Bereiche der Regierungsarbeit und gehört hundertprozentig zu Wirtschafts-, Arbeits-, Bildungs- und Sozialpolitik. Die Familienförderung versteht sich nicht als ein Handlungsbereich neben vielen anderen, sondern als eine verbindende und themenübergreifende gesellschaftliche Aufgabe. Die Freude an Kindern muss in den Vordergrund gerückt werden. Eine Priorität bleibt der Ausbau von Krippen- und Kindergartenplätzen, ohne die Wahlfreiheit der Eltern zu beschneiden.

Hier sollte der Bund mehr Verantwortung übernehmen, denn er hat durch seine neuen Gesetze einen erhöhten Rechtsanspruch hergestellt. Daher ist die Finanzierung des Mehrbedarfs an Kita-Plätzen kräftig zu unterstützen.

“Ich werde energisch darum kämpfen!”

“Die Vielfalt und Dynamik unseres Wahlkreises ist ein Riesenpfund, mit dem wir weiterhin punkten werden.

Das Bewahren unserer Identität mit all ihren lokalen Facetten muss weiterhin oben auf unserer Aufgabenliste stehen, denn die Attraktivität unserer Region, sowohl für Touristen als auch für Unternehmen, ist eng damit verknüpft.”

Brandaktuell und zweifelsohne eine große Herausforderung: Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger gewährleisten.
Dabei müssen wir einen kühlen Kopf bewahren und sachlich, jedoch zielstrebig, die nächsten Schritte planen. Wenn die Welt „draußen“ immer ungemütlicher wird, dürfen wir keine Stürme in Deutschland zulassen: Das Grundgesetz und unsere christlichen Werte stehen nicht zur Debatte. Unsere Hilfe, für die, die sie brauchen, auch nicht. Europa, insbesondere die EU, versteht sich nicht nur als ein gemeinsames Wirtschaftsgebiet, sondern auch als eine Friedensbastion, die es gilt zu beschützen. Dazu gehören sowohl die Kontrolle der Außengrenzen als auch der kompromisslose Umgang mit Gefährdern. Zum Themenkomplex „Sicherheit“ gehören aber mehr Themen, die unsere volle Aufmerksamkeit verlangen: der Kampf gegen Cyberkriminalität, der Schutz unserer Kinder vor Gefahren und der Kampf gegen die organisierte Banden- oder Drogenkriminalität sind hier an erster Stelle zu nennen. Unsere Gesetze sind gegenüber Allen durchzusetzen. Ich werde mich für eine entschlossene Vor-gehensweise mit aller Kraft engagieren!

Beim Thema Arbeit will ich meine langjährige Erfahrung als selbstständiger Handwerker und ehemaliger Sächsischer Handwerkstags-Präsident in die Waagschale werfen!
Die Arbeit bildet eine der wichtigsten Säulen unserer Gesellschaft. Sie ist nicht nur Notwendigkeit zum Lebensunterhalt, sondern auch Lebensinhalt und Erfüllung. Sichere Arbeitsplätze unterstützen die Familienpolitik, den Konsum als Wachstumsfaktor, die Altersvorsorge (z.B. durch Immobilienerwerb) und nicht zuletzt die individuelle Entwicklung im Leben. Sichere und gerecht bezahlte Arbeitsplätze helfen, das Sozialversicherungssystem stabil zu halten und das Risiko der Altersarmut klein zu halten. Die Tatsache, dass Unternehmen, insbesondere Mittelständler, einen Großteil der Arbeitsplätze zur Verfügung stellen, dürfen wir allerdings nie aus den Augen verlieren, wenn wir über die Rahmenbedingungen der Arbeit sprechen. So finden wir die richtige Balance zwischen leistungsgerechter Bezahlung und wirtschaftlicher Tragfähigkeit. Weiterhin soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert werden.
Ich werde meine langjährige Erfahrung als Familienvater und Inhaber einer Bäckerei mit 30 in der Mehrzahl weiblichen Beschäftigten in die Waagschale werfen!

Der Schutz der sorbischen Kultur ist in der Verfassung des Freistaates Sachsen fest verankert. Das ist gut so.
Wer seinen Blick in die weite Welt richtet, wird feststellen, dass ein fairer Umgang mit Minderheiten keine Selbstverständlichkeit ist. In vielen Ländern lassen sich Defizite im demokratischen System besonders deutlich an dieser Frage entlarven. Leider geht mittlerweile diese negative Entwicklung nicht an Europa vorbei.

Umso stolzer können wir in Deutschland, insbesondere in Sachsen sein, wie hier einzelne Bevölkerungsgruppen ihre kulturelle Identität weiterleben können. Noch besser ist die Tatsache, dass die sorbische Kultur und Tradition mitten in unserer Gesellschaft gelebt und als eine große Bereicherung für das kulturelle Leben unseres Landes geschätzt wird. Was hier praktiziert wird, hat Vorbildcharakter für Europa und darüber hinaus. Das deutsch-sorbische Miteinander kann nicht genug gelobt und unterstützt werden!

“Ich werde meinen Teil dazu beitragen.”